Stromanbieter: FlexStrom 30. Oktober 2010
2004 trat die Flexstrom GmbH als einer der ersten unabhängigen Stromanbieter auf dem deutschem Markt auf. 2008 wurde dann aus der GmbH mit Haupsitz in Berlin eine AG. Ein Börsengang erfolgte allerdings bisher nicht.
Die Stromangebote von Flexstrom beinhalten oft ein Strompaket. Hier muss sich der Kunde im voraus festlegen, wieviel Strom er abnimmt. Nutzt er dieses Paket nicht voll aus, muss er es trotzdem komplett zahlen. Verbraucht er über das Strompaket hinaus, wird dieser Mehrverbrauch entsprechend dem vereinbarten Preis abgerechnet. Zwischenzeitlich bietet Flexstrom aber auch verstärkt Pakete ohne dieses Strompaket an. Diese sind zwar etwas teurer, bieten dafür aber eine höhere Flexibilität. Zudem enthalten die Stromangebote Preisgarantien von 3 bis 12 Monaten.
Unter der Marke Okö-Flex bietet Flexstrom auch Ökostrom an. Das hier vorgewiesene RECS-Zertifikat ist allerdings umstritten und wird von Verbraucherschützern und Energieexperten kritisiert.
Gesamt-Energieträgermix von FlexStrom im Jahr 2008
Fossile & sonstige Energieträger (z. B. Steinkohle, Braunkohle, Erdgas) 44,6 %
Kernenergie 22,4 %
Erneuerbare Energieträger (z. B. Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie) 33,0 %
Umweltauswirkungen im Jahr 2008
CO2-Emissionen 368 g/kWh
Radioaktiver Abfall 0,0006 g/kWh
Produkt-Energieträgermix des Ökostroms von FlexStrom (genannt ÖkoFlex) im Jahr 2008
Herkunft: Wasserkraft 66,3 %
Windkraft 16,6 %
EEG-Strom (§16 EEG) 17,1 %
Umweltauswirkungen im Jahr 2008
CO2-Emissionen: 0 g/kWh
Radioaktiver Abfall: 0,0000 g/kWh
Zum Vergleich finden sich hier die Durchschnittswerte für Deutschland.
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